Aufatmen Logo
Aufatmen in Deutschland Hessen Rheinland-Pfalz Nordrhein Westfalen Bayern

 

Hintergrund-Infos Krankheitszeichen Krankheitsbilder Krankheitsverbreitung Die Versorgung Adressen Suche Selbsthilfegruppen Ihre Anmerkungen Links Impressum
Zurück zur Startseite
Kontakt

Versorgung in Rheinland-Pfalz

 

Versorgung in Rheinland-Pfalz

 

Grußwort des Ministers


Florian Gerster,
Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit

Der erstmals in Rheinland-Pfalz vorgelegte „Wegweiser für Patienten mit Asthma und Bronchitis“ ist eine wertvolle Handreichung für die erkrankten Menschen und für alle an der Versorgung dieser Patientengruppe Beteiligten. Er ist das Ergebnis intensiver gemeinsamer Arbeit von Betroffenen, von Fachleuten, Industrie und Politik und bietet umfassende Informationen zur Versorgungssituation bei chronischen Lungenerkrankungen in Rheinland- Pfalz. Der Leitfaden dokumentiert die epidemiologische Situation dieser Krankheitsbilder und enthält Angaben über stationäre und ambulante (fach-)ärztliche Behandlungsangebote, begleitende atemtherapeutische Versorgungsstrukturen und über Patienten- und Selbsthilfevereinigungen.

Die Broschüre ist ein praktischer Wegweiser und macht den derzeitigen Umfang fachärztlicher pneumologischer Versorgung in Rheinland-Pfalz deutlich, zeigt aber auch bestehenden Verbesserungsbedarf auf.

Die epidemiologische, aber auch sozioökonomische Bedeutung chronischer Atemwegserkrankungen im Krankheitsspektrum der Bevölkerung erfordert zielgerichtetes Handeln aller Beteiligten. Die vorliegende Bestandsaufnahme ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Asthma- und Bronchitiskranken.

Ich danke allen, die an der Entstehung des Wegweisers beteiligt waren für ihre Initiative und für ihr Engagement in Bezug auf diese vorbildhafte Broschüre.

Florian Gerster, Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz

aktualisiert am 09.04.2007

Anfang der Seite

Ärztliche Mitglieder der Projektgruppe

Prof. Dr. Roland Buhl
Internist, Lungen- und
Bronchialheilkunde, Allergologie
III. Medizinische Klinik
Schwerpunkt Pneumologie
Klinikum der Joh. Gutenberg-
Universität, 55101 Mainz

Dr. med. Alfred Huber
Kinderarzt, Allergologie
Am Kümmerling 3
55294 Bodenheim

Dr. Wolfgang Kamin
Kinderarzt, Allergologie
Uni-Kinderklinik Mainz
Pädiatrische
Pneumologie / Allergologie
und CF Sprechstunde
Klinikum der Joh. Gutenberg-
Universität, 55101 Mainz

Dr. Klaus Kröpelin
Internist, Lungen- und
Bronchialheilkunde, Allergologie
Kaiserstraße 40, 55116 Mainz

aktualisiert am 09.04.2007

Anfang der Seite

Die Situation in Rheinland-Pfalz

Zukünftige Entwicklung
Bei den meisten großen Volkskrankheiten, insbesondere bei den Herz- und Kreislauferkrankungen, ist alterskorrigiert ein Rückgang festzustellen. Dagegen nehmen Lungenerkrankungen weiter zu. Diese Entwicklung lässt sich auch für den Beginn des nächsten ]ahrtausends vorausberechnen.

Asthma bronchiale:
Allein durch Asthma wurden 1995 in Rheinland-Pfalz mehr als 128.000 Arbeitsunfähigkeitstage, mehr als 3.300 stationäre Behandlungsfälle, und ca. 485 Frühberentungen verursacht. Mehr als 270 Patienten starben an Asthma.

Ohne eine konsequente Verbesserung der ärztlichen Versorgung von Patienten mit Asthma bronchiale werden diese Zahlen in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Im Gegensatz zu derzeit ca. 5% aller Erwachsenen sind bereits mindestens 10 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland an Asthma bronchiale erkrankt. Es muss daher zwangsläufig von einer weiteren Zunahme Asthma-Kranker ausgegangen werden.

Chronische Bronchitis und Lungenemphysem:
Mehr als 5.300 Rheinland-Pfälzer mußten 1996 wegen chronischer Bronchitis und Lungenemphysem im Krankenhaus behandelt werden, fast 700 Patienten sind an chronischer Bronchitis und Lungenemphysem nur in Rheinland-Pfalz verstorben.

Der Missbrauch des Suchtmittels Zigarette als Hauptursache von chronischer Bronchitis und Lungenemphysem ist in den vergangenen 30 Jahren gleichbleibend erschreckend hoch, so dass auch hier die Erkrankungszahlen in den nächsten Jahrzehnten unverändert hoch sein werden. Die ZigarettenraucherInnen von heute sind die BronchitikerInnen und EmphysematikerInnen von morgen. Besonders besorgniserregend ist, dass 1994 in Deutschland jeder 5. Junge (21%) und nahezu jedes 3. Mädchen (29 %) im Alter von 15 Jahren bereits regelmäßig Zigaretten rauchten.

Einwohnerzahl (Bevölkerung 1997)

4.017.828

davon Jugendliche / Kinder (unter 18)

795.807

bzw. Erwachsene

3.222.021

Prävalenz für Asthma bronchiale

bei Kindern / Jugendlichen ca. 10%*

79.500

bei Erwachsenen ca. 5 %*

161.000

Prävalenz für chronische Bronchitis,
Lungenemphysem

bei Erwachsenen
ca. 12 %*

386.000

Krankheitshäufigkeit von Asthma bronchiale,chronische Bronchitis und Lungenemphysem in Rheinland-Pfalz

* Bei den Daten der Prävalenz
(Krankheitshäufigkeit) handelt es sich um Annäherungsdaten, die sich auf ganz Deutschland beziehen. Über die Epidemiologie von Asthma bronchiale und chronischer Bronchitis informiert ausführlich das „Weißbuch Lunge 2000”.

Quellenangaben:

  • Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz:
    Zahlen bis einschließlich 1997
  • Weißbuch Lunge:
    Lungenerkrankungen in Deutschland. N. onietzko, H. Fabel (1996)
  • Gesundheitsbericht für Deutschland, Hrsg.:
    Statistisches Bundesamt (1998)
  • Ebd.
  • Tobacco or health:
    A global status report (WHO Genf 1997)

aktualisiert am 13.08.2004

Anfang der Seite

Herausgeber:

 

Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.

Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.
Die Deutsche Atemwegsliga e.V.
Die Deutsche Atemwegsliga e.V.
 

Die Herausgeber danken:

dem Ministerium für
Arbeit, Soziales und
Gesundheit des Landes
Rheinland-Pfalz,

vertreten durch
Frau Dr. Eleonore
Lossen-Geißler

und der Firma Boehringer
Ingelheim Pharma KG,

vertreten durch
Frau Andrea Freibert

und der Firma
MERCK KGaA / Darmstadt,

vertreten durch
Herrn Jochen Mattis

für ihre großzügigen
Zuwendungen und ihre
Mitarbeit

sowie den
ärztlichen Mitgliedern
der Projektgruppe

und Frau Destan Simsek,
Doktorantin am Klinikum
der Johannes Gutenberg-
Universität Mainz für
ihre engagierte
Zusammenarbeit mit dem
ausführenden Projektteam.

Idee und Redaktion:
PCM, Oppenheim
0 61 33 / 20 21

Aufatmen Webdesign & Programmierung by spacerabbit.de Aufatmen Logo