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Marlies Mosiek-Urbahn,
Staatsministerin
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Mit „Aufatmen in Hessen“, einem Wegweiser für Patientinnen
und Patienten mit Atemwegserkrankungen, wird zum ersten Mal in Hessen
die Versorgungssituation von Asthma- und Bronchitiserkrankten zusammengestellt
und informativ aufgearbeitet. Der Deutsche Allergieund Asthmabund sowie
die Patientenliga Atemwegserkrankungen haben zusammen mit anerkannten
Pneumologen und Pädiatern aus dem ambulanten und klinischen Bereich,
Physiotherapeuten und Sponsoren eine praxisnahe Dokumentation erarbeitet.
Der Wegweiser stellt sowohl für betroffene Personen und deren Angehörige
als auch für behandelnde Fachpersonen eine umfassende Informationsquelle
und wertvolle Hilfe dar. In der Broschüre werden die chronischen
pneumologischen Erkrankungen wie Asthma bronchiale, chronische Bronchitis
und Lungenemphysem sowie deren Häufigkeit und Verteilung dargestellt.
Es werden die in Hessen vorhandenen stationären und ambulanten Behandlungsstrukturen
und Angebote für lungenerkrankte Erwachsene und Kinder dokumentiert.
Abgerundet wird die Broschüre mit Verzeichnissen von physiotherapeutischen
und krankengymnastischen Praxen, Lungensportgruppen, Patientenvereinigungen
und Selbsthilfegruppen.
Durch die Dokumentation wird eine Transparenz der Versorgungsstrukturen
für chronisch lungenkranke Menschen in Hessen hergestellt, die auch
die Weiterentwicklungs- und Verbesserungsmöglichkeiten derselben
aufzeigen.
Angesichts der ständig zunehmenden chronischen Atemwegserkrankungen
trägt der Wegweiser mit seinen fundierten Informationen zur Verbesserung
der Lebensqualität von Betroffenen bei.
Allen Beteiligten, die zum Entstehen dieser Broschüre beitragen
haben, spreche ich meinen Dank aus. Ich wünsche dem Leitfaden, dass
er auf reges Interesse stößt.

Marlies Mosiek-Urbahn,
Staatsministerin
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Priv. Doz. Peter Ahrens
Klinikum der Johann Wolfgang
Goethe Universität
Zentrum für Kinderheilkunde
und Jugendmedizin
Abt.Päd.II/Pädiatrische Pneumologie
Theodor-Stern-Kai 7
60569 Frankfurt/Main
Dr. Peter Eberle
Wilhelmshöher Allee 109
34121 Kassel
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Prof. Dr. Dietrich Hofmann
Klinikum der Johann
Wolfgang Goethe Universität
Zentrum für Kinderheilkunde
und Jugendmedizin
Abt.Päd.II/Pädiatrische Pneumologie
Theodor-Stern-Kai 7
60569 Frankfurt/Main
Prof. Dr. Harald Morr
Pneumologische Klinik
Waldhof Elgershausen
35753 Greifenstein
Dr. Manfred Möller
Kurt-Blaum-Platz 8
63450 Hanau
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Die epidemiologischen Daten für Hessen zeigen, dass
fast 1 Million Menschen unter Atemnot und/oder Husten leiden und dass also ein
Sechstel der Bevölkerung auf ein „Aufatmen” hofft. Es muss
für Hessen (wie für Deutschland insgesamt) zum jetzigen Zeitpunkt
aber befürchtet werden, dass die Erwartungen der Betroffenen bei begrenzten
finanziellen Ressourcen und noch anhaltenden defizitären Versorgungstrukturen
in den nächsten Jahren nur sehr bedingt erfüllt werden können.
Neben leitliniengerechter und von Fachkompetenz überwachter Therapie,
neben Prävention und Rehabilitation, neben intensivierter Physiotherapie
und Hilfe von Selbsthilfegruppen sind vor allem strukturelle Veränderungen
zu Gunsten der Pneumologie (= Lehre von den Atemwegs- und Lungenerkrankungen)
im Bereich der stationären Patientenversorgung sowie in Forschung und Lehre
notwendig, zusätzlich sind vernetzte Strukturen auf den verschiedenen Versorgungsebenen
zu fördern. Dies alles könnte dann am ehesten die Krankheitsprozesse
der Volkskrankheiten Asthma bronchiale und COPD begrenzen und zwangsläufig
dann auch nicht nur zu einem beträchtlichen Gewinn an Lebensqualität,
sondern auch zu einer substanziellen Kostensenkung führen.
Einwohnerzahl (Bevölkerung am 31.12.1999) |
6.051.966 |
davon Jugendliche / Kinder (unter 18) |
1.121.601 |
bzw. Erwachsene |
4.930.365 |
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| Prävalenz
für Asthma bronchiale |
bei Kindern / Jugendlichen ca. 10%* |
112.160 |
bei Erwachsenen ca. 5 %* |
246.518 |
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| Prävalenz für chronische
Bronchitis,
Lungenemphysem |
bei Erwachsenen
ca. 12 %* |
591.643 |
Häufigkeit von Asthma bronchiale, Bronchitis und Lungenemphysem
in Hessen.
* Bei den Daten der Prävalenz
(Krankheitshäufigkeit) handelt es sich um Annäherungsdaten,
die sich auf ganz Deutschland beziehen. Über die Epidemiologie von
Asthma bronchiale und chronischer Bronchitis informiert ausführlich
das „Weißbuch Lunge 2000”. |
| Quellenangaben:
- Konietzko N, Fabel H (Hrsg):
Weißbuch Lunge 2000.
Georg Thieme, Stuttgart, 2000
- Lopez AD, Murray CJL:
The global burden of disease,
1990-2020. Nature Medicine 4: 1241, 1998
- Murray CJL, Lopez AD:
Mortality by cause for eight regions of the world. Global Burden
of Disease Study.
Lancet 349: 1269, 1997
- Statistisches Bundesamt (Hrsg):
Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland.
Metzler-Poeschel, Stuttgart, 998
- Statistisches Bundesamt (Hrsg):
Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland.
Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1999
- AOK Bundesverband:
Krankheitsartenstatistik 1996.
Bonn, 1998
- HBVK Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften:
Geschäfts- und Rechnungsergebnisse der gewerblichen Berufsgenossenschaften
1997.
Sankt Augustin 1998.
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Herausgeber: |
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Deutscher
Allergie- und Asthmabund e.V. |
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Patientenliga
Atemwegserkrankungen e.V.
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Die Deutsche Atemwegsliga e.V. |
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| Die Herausgeber
danken: |
| dem
Hessischen
Sozialministerium

vertreten durch
Frau Rosa M. Winheim |
| und
der Firma Boehringer
Ingelheim Pharma KG,

vertreten durch
Frau Andrea Freibert
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und der Firma
MERCK KGaA / Darmstadt,

vertreten durch
Herrn Jochen Mattis
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| für
ihre großzügigen
Zuwendungen und ihre
Mitarbeit |
| sowie
den
ärztlichen Mitgliedern
der Projektgruppe |
| und
Frau Kirchner für ihre
engagierte Zusammenarbeit
mit dem ausführenden
Projektteam. |
| Idee
und Redaktion:
PCM, Oppenheim
0 61 33 / 20 21 |
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