Hinweise zur Broschüre und ihrer Entstehung
Grundlage des Adressmaterials der Ihnen vorliegenden
Broschüre ist eine Befragungsaktion, die sich an pneumologische bzw. pädiatrische
sowie thoraxchirurgische Kliniken / Abteilungen richtete, die von der Deutschen
Atemwegsliga e.V. bereits vorab als pneumologische Schwerpunkte ermittelt worden
waren. Im Bereich der niedergelassenen Ärzteschaft der Fachgebiete Pneumologie
und Pädiatrie wurde Adressmaterial der Berufsverbände bzw. der Kassenärztlichen
Vereinigungen als Basis für die Befragung verwendet. In gleicher Weise
erfolgte die Befragung der physiotherapeutischen Praxen. Auch hier basierte
das Adressmaterial zur Befragung auf einer vorangegangenen Erhebung durch den
Berufsverband.
Für die Erstellung und die Auswertung der Befragungsbögen, verbunden
mit der Festlegung, welche der Kliniken / Abteilungen für Innere Medizin,
welche der pädiatrischen Kliniken / Abteilungen und Praxen als pneumologische
Schwerpunkteinrichtungen bewertet werden sollen, zeichnen ausschließlich
die ärztlichen Projektgruppen der Herausgeber verantwortlich.
Auswahlkriterien waren dabei die Mitarbeit einer Pneumologin / eines Pneumologen
in der Klinik / Abteilung für Innere Medizin bzw. einer Ärztin/ eines
Arztes mit der Zusatzbezeichnung Allergologie in Verbindung mit der Durchführung
von Lungenfunktionsdiagnostik oder die Angabe allergologischer Tätigkeit
in Kombination mit dem Einsatz eines Ganzkörperplethysmographen für
die pädiatrischen Kliniken / Abteilungen. Andere Kliniken / Abteilungen,
die über eine entsprechende medizinische Ausstattung, jedoch nicht über
die fachärztliche bzw. spezialisierte Begleitung durch Pneumologen / Allergologen
und / oder einen Ganzkörperplethysmographen verfügen, sind in der
vorliegenden Auflage der Broschüre nicht erfaßt. Bei den niedergelassenen
Pädiatern standen analoge Kriterien im Vordergrund. Hier ging es um Auswahl
jener Ärzte, die über eine zusätzliche Spezialisierung (Zusatzbezeichnung
Allergologie) verfügen und gleichzeitig Lungenfunktionsdiagnostik durchführen
oder aber die allergologische Tätigkeit mit der Ganzkörperplethysmographie
verbinden.
Da es das Ziel des Projekts ist, auf der einen Seite die fachärztliche
Versorgungsdichte in der Pneumologie für Erwachsene und Kinder darzustellen
und auf der anderen Seite die kontinuierliche pneumologische Diagnostik und
Betreuung zu dokumentieren, entschloss sich die Projektgruppe zur Anwendung
strenger Kriterien bezüglich der fachärztlichen Versorgung. Die Nennung
der physiotherapeutischen Praxen mit atemtherapeutischer Anwendung basiert auf
einer Erhebung des entsprechenden Berufsverbandes (Deutscher Verband für
Physiotherapie – Zentralverband der Physiotherapeuten / Krankengymnasten
[ZVK] e.V.). Dabei wurden Praxen erfasst, deren Inhaberinnen und Inhaber mehrjährige
Berufserfahrung als Physiotherapeutin / Physiotherapeut bzw. Krankengymnastin
/ Krankengymnast auf dem Gebiet der Atemtherapie vornehmlich in Kliniken oder
in der ambulanten Versorgung auf dem Gebiet der physio- therapeutischen Atemtherapie
durch eine spezielle Fortbildung erworben haben.
Bei den Patientenvereinigungen beschränkt sich die Broschüre auf
allgemein bekannte, bundesweit tätige Organisationen mit regionalen Gruppen
bzw. Ansprechpartnern für die Regionen der Bundesländer. Die Angaben
stammen von den Vereinigungen selbst. Letzteres gilt auch für Lungensportgruppen.
Da die Ergebnisse der Befragung und die Auswertung auch bei sorgfältiger
Bearbeitung durch Befrager und Befragte Auslassungen und Fehlangaben enthalten
können, ist in nicht allzu großem Zeitabstand eine zweite Auflage
der Broschüre geplant. Für diese Ausgabe bitten wir Sie, uns auf Fehler
und fehlende Angaben mit dem am Ende der Broschüre beigefügten Rückmeldeformular
aufmerksam zu machen. Das gilt auch für Ihre Anregungen und Empfehlungen. |